Leistbare Energie statt weiterer Preisexplosionen
Der Ausbau der Windkraft ist nicht nur klimapolitisch sinnvoll, sondern auch eine wirtschaftspolitische Absicherung gegen hohe Energiepreise.
Ein konsequenter Ausbau der Windkraft spart Österreich:
1,8 Milliarden m³ Erdgas
(entspricht dem jährlichen Heizbedarf aller heimischen Haushalte)
Rund 70 Euro pro Haushalt
Rund 180.000 Euro pro mittlerem Industriebetrieb
Insgesamt rund 3 Mrd. Euro für Österreich
Ohne zusätzlichen Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung droht laut aktuellen Analysen erneut ein Strompreisniveau wie während der Energiekrise 2022.
Eine Studie von enervis Austria (2025) analysierte die Strommarktentwicklung mit und ohne Erneuerbare für die Jahre 2021 bis 2024 und erstellte eine Prognose bis 2030. Das Ergebnis: Ohne Windkraft, PV und Kleinwasserkraft wären die Strompreise in den letzten vier Jahren um 3,5 % bis 7 % höher gewesen. Für 2030 wird eine Preissenkung von rund 20 % erwartet, allein durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren.
Neben Versorgungssicherheit, Unabhängigkeit und Resilienz bringt der Ausbau auch handfeste ökonomische Vorteile: Ohne die Erzeugung durch Erneuerbare hätten private Haushalte in den vergangenen Jahren Mehrkosten von rund 34 Euro pro Jahr getragen. Bis 2030 würden diese Einsparungen auf bis zu 73 Euro jährlich steigen, so die Ergebnisse. Auf volkswirtschaftlicher Ebene ergibt sich laut Studie ein Nutzen von rund 1,6 Milliarden Euro jährlich.